Die »Forschungs- und Dokumentationsstelle zur Analyse politischer und religiöser Extremismen in Niedersachsen« (Fodex) an der Georg-August-Universität Göttingen widmet sich drei zentralen Aufgaben:

Erstens der wissenschaftlichen Erforschung und Bewertung oft als solche bezeichneter »antidemokratischer bzw. demokratiegefährdender Tendenzen« in der Gesellschaft in den Bereichen Rechtsextremismus, religiöser Fundamentalismus und linke Militanz, für die das Göttinger Institut für Demokratieforschung verantwortlich ist.

Zweitens der Sammlung und Akquise, der systematischen Aufbereitung und öffentlichen Bereitstellung jener Materialien und Quellen, welche die Forschungskontexte betreffen und die u.a. vom Landesverfassungsschutz zur Archivierung bereitgestellt werden. Der Ort dieser Dokumentation ist die Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek (SUB).

Drittens schließlich setzt sich Fodex die Aufgabe, die aus dem Forschungsprozess gewonnenen Erkenntnisse der interessierten Öffentlichkeit zugänglich zu machen und sie in die gesellschaftlichen Debatten einzuspeisen.

Ein ausführlicher Text zur Arbeit von Fodex findet sich in der ersten Ausgabe des Demokratie-Dialog.

Kontakt:

Dr. Matthias Micus: mmicus@fodex-online.de